Alle Beiträge

  • Die Kunst der Pause – warum Stillstand uns voranbringt

    In einer Welt, die sich immer schneller dreht, scheint Pausieren fast wie ein Rückschritt. Produktivität, Effizienz und ständige Erreichbarkeit sind zu Leitmotiven unseres Alltags geworden. Wer innehält und nicht mitspielt, läuft Gefahr den Anschluss zu verlieren – so zumindest die weitverbreitete Annahme. Aber könnte es auch anders sein?

  • Keine Angst vor der Angst

    Angst gehört zum Menschsein. Meine Tochter hatte früher große Prüfungsangst, meine Freundin hat Angst auf der Autobahn zu fahren, mein Enkel fürchtet sich im Dunkeln. Angst ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein uraltes Schutzsystem unseres Körpers. Gleichzeitig kann sie uns sehr einschränken – vor allem wenn sie übermäßig und scheinbar grundlos auftritt.

  • Klar kommunizieren – warum uns „Nein“ sagen so schwerfällt

    „Ja“ sagen fällt vielen von uns leicht. Ob es der Kuchen für den Schulbasar ist, den du natürlich trotz des großen Projekts in der Firma zugesagt hast und nun um 22:00 Uhr noch in der Küche stehst und backst. Oder die Kollegin, die dich ja eigentlich nicht in deinem Urlaub stören möchte, aber sich trotzdem mit einer „kleinen“ Frage meldet, an deren Beantwortung du dann zwei Tage deines Urlaubs arbeitest? Kennst du diese oder vergleichbare Situationen, in denen du funktionierst – „Ja“ sagst, aber eigentlich „Nein „denkst“?

  • Kleine Geste – große Wirkung: die stille Kraft eines echten Lächelns

    Oft unterschätzen wir, wie stark unsere Wirkung auf andere ist. Dabei braucht es nicht viel, um etwas Positives zu bewirken. Gerade im Alltag – im Bus, im Büro oder beim Einkaufen – kann ein kleines Lächeln eine große Wirkung haben und jemandem das Gefühl geben, für einen Moment gesehen zu werden.

  • Hör auf zu müssen – fang an zu wollen?

    Kennst Du das Gefühl auch, dass Du etwas „müssen“ musst? Wie fühlst Du Dich dabei? Gestresst, erschöpft oder angespannt? Vielleicht ist es die Steuererklärung oder der Frühjahrsputz was auf Deiner To-do Liste steht? Auf den ersten Blick geht es um die Erfüllung von Aufgaben und Pflichten. Aber Was steckt denn eigentlich wirklich hinter diesem „Müssen“?

    Oft tun wir Dinge nicht nur, weil sie notwendig sind, sondern weil wir Angst haben, Erwartungen nicht zu erfüllen – sei es unsere eigenen oder die von anderen. Daraus entsteht ein äußerer Druck, eine Verpflichtung etwas „zu müssen“. Nicht selten setzt uns dieses Gefühl unter Stress oder es baut sich eine innere Abwehrhaltung in uns auf.

    Klar, musst Du z.B. Deine Steuererklärung machen. Aber lass uns mal das „Muss-Gefühl“ übersetzen und schauen, was dahinterstecken kann. Du machst die Steuererklärung

     weil Du negative Konsequenzen vom Finanzamt wie Säumniszuschläge vermeiden möchtest?
     weil Du sehen willst, wie es um Deine Finanzen steht und Du hoffst noch eine Steuerrückzahlung für das vergangene Jahr zu bekommen?
     weil Du Dir mit dem Geld, das Du für den Steuerberater ausgeben müsstest, lieber den schicken Sommermantel kaufen möchtest, den Du neulich gesehen hast?

    Wie Du an diesem Beispiel siehst, kommt „Müssen“ oft gut getarnt daher. Hinter jedem „Müssen“ verbirgt sich regelmäßig eine Entscheidung, deren Konsequenz wir nicht tragen wollen. Du möchtest etwas haben, bist aber nicht bereit, den Preis dafür zu zahlen?

    Wenn Du aber Deine wahre Motivation erkennst, kannst Du Dein „Müssen“ hinterfragen und in ein echtes „Wollen“ verwandeln. Insbesondere bei Themen, vor denen ich mich lieber drücke – wie z.B. die Steuererklärung oder den Frühjahrsputz – hilft mir diese Mindset Änderung jedes Mal sehr. Studien zeigen übrigens, dass Worte wie „Wollen“ und „Möchten“ den präfrontalen Kortex und damit das Zentrum für positive Entscheidungen in Deinem Gehirn aktivieren. Mit dem Erkennen Deiner wahren Motivation hast Du also die Möglichkeit, Deinen stressbelasteten „Müssen-Modus“ zu verlassen und mit jedem „Wollen“ und „Möchten“ Deine eigene Freiheit zu stärken.

    WOMEN become yourself Impuls:

    Tages -Motivation:

     Beobachte am Morgen beim Aufwachen oder Zähneputzen Deine Gedanken und such Dir drei für Dich – vielleicht unangenehme – „Ich muss“- Situationen oder -Aktivitäten“ heraus.
     Frage Dich, was ist Dir daran wichtig oder warum machst Du das, was ist das übergeordnete Ziel?
     Wenn Dir das klar geworden ist, verwandle sie in kraftvolle „ich Will“-Sätze und spreche sie laut aus.
     Spüre den Unterschied und die Energie